Tag 5 – Party auf den Lofoten

Nach einer kurzen Nacht auf der Fähre – 4 Stunden Schlaf im Sitzen müssen reichen – erreichten wir die Lofoten im Süden. Der Plan war, dass wir auf direktem Wege in den Norden der Inselgruppe fahren, wo am Abend die große Mittsommer-Party steigen sollte, um uns dort dann nochmal ins Zelt zu legen und somit fit in die Party starten zu können. Aber häufig kommt es anders und meistens als man denkt…

Erst mal ging es mit unseren belgischen Freunden von Team 170 „Schmelgians“ ganz in den Süden der Lofoten. Dort machten wir einige Fotos. Leider regnete es noch immer die meiste Zeit. Die Lofoten könnten wirklich richtig schön sein, wenn das Wetter besser wäre. Aber was will man machen, ändern können wir es sowieso nicht. Und schön ist es ja trotzdem! 😉 Wir verabschiedeten uns anschließend von den „Schmelgians“, da wir erst noch neue 10 GB Datenvolumen dazu buchen mussten und unsere Zähne putzen wollten. Dabei entstand dieses Bild – danke an Steffi von Team 137 „Hi5“ für das witzige Bild. Mehr Bilder von ihnen findet ihr hier: Instagram Hi5.

Morgens frisch machen muss halt einfach sein

Anschließend machten wir uns dann wirklich auf den Weg in Richtung Norden. Trotz der dauerhaft tiefhängenden Wolken und der immer wieder auftretenden Regenschauer, machten wir einige Fotostopps und konnten sogar mal die Drohne fliegen lassen. Da sind wirklich coole Aufnahmen entstanden – ihr dürft gespannt sein. Ein paar Bilder gibt es hier schon mal:

 

Rallye-Feeling auf der Rallye

Gegen halb zwei erreichten wir dann die Partylocation in Hov im Norden der Lofoten. Zuvor hatten wir allerdings die erste Abzweigung dorthin verpasst, sodass wir die zweite Möglichkeit nehmen mussten. Das hat sich aber gelohnt. Die Strecke war super und wir konnten uns dort ein kleines „Duell“ mit den „Franken-Urbs“ liefern. Das war wirkliches Rallye-Feeling. 😀 Die Jungs haben übrigens auch einen Blog, auf dem sie täglich berichten. Schaut doch mal vorbei bei den Franken-Urbs.

Mittagsschlaf? Denkste!

Wir bekamen auf jeden Fall einen super Parkplatz direkt am Meer. Die Franken-Urbs und drei weitere Teams aus Franken schlugen ihre Zelte direkt neben uns auf. So entstand ein kleines Lager, in dem sich natürlich die ersten Gespräche entwickelten – und Bier getrunken wurde. Dass man dann natürlich nicht mehr zum geplanten Mittagsschlächen kommt, dürfte allen klar sein… Also tranken wir Bier, flogen Drohne, unterhielten uns über alles mögliche und lachten viel. Schlafen können wir auch noch, wenn wir tot sind! 😉

Gegen kurz vor 17 Uhr waren die Grills dann endlich heiß und wir konnten unsere Sparerips, Spargel und weitere Köstlichkeiten auf den Grill hauen. Am Tisch mit den Franken wurde der restliche Spätnachmittag erneut kurzweilig. Dazu trugen sicherlich auch einiges an Bier, Wein und Schnaps bei. Man muss sich ja auch mal was gönnen.

Grillen, Bier, Strand, Sonne (ohne Untergang) – so muss es sein

Wie die Wikinger

Um 20 Uhr starteten die Viking-Games. Jedes Team ging an den Start. Und wie viele andere, schieden wir in der ersten Runde gleich aus – aber es war knapp. Wirklich! Gewonnen haben dann zwei andere Teams. Eins davon waren die „Guardians of the Baltic Sea“ mit der Startnummer 005. Markus und Theresa von diesem Team hatten uns übrigens den Tipp mit dem Dachzelt von Dare to be different gegeben und den Kontakt zu Sören von Dachzelte-Nord hergestellt. Vielen Dank nochmals dafür! Auch die beiden berichten regelmäßig mit wirklich tollen Bildern auf ihrer Facebookseite von der Rallye. Ebenfalls wirklich sehenswert: Facebook-Seite Guardians of the Baltic Sea.

Nur die Harten komm’n in Garten

Nach den Viking-Games wurde das große Lagerfeuer am Strand entzündet. Und das sollte kurz darauf äußerst wichtig werden. Denn wie viele andere Verrückte auch, wollten wir im Polarmeer baden gehen. Geplant, getan. Badekleidung an, Handys für Aufnahmen anderen Teams in die Hände gedrückt, in die Startaufstellung begeben und ab dafür: im Vollsprint mit guten Einhundert anderen Bekloppten ins 6 Grad kalte Polarmeer. Wenn wir noch etwas Müdigkeit von der kurzen Nacht zuvor verspürt haben sollten, dann hatte sich das damit auch recht schnell wieder erledigt.

Nach dem – zugegebenermaßen sehr kurzem Bad – ging es dann ans Feuer. Oberkörperfrei, leicht angenüchtert und mit nasser Badehose bei 7 Grad Außentemperatur und leichtem Wind lässt es sich an so einem großen Feuer doch sehr gut aushalten. Da könnte man doch noch ein zweites Mal… Warum eigentlich nicht? Noch ein paar andere Teams animiert und mit einem zweiten Sprint ins Polarmeer eintauchen. Da kommt Freude auf. Anschließend natürlich wieder am Feuer aufwärmen. Irgendwann gingen wir dann aber doch noch das Salzwasser in der Dusche abwaschen. Frisch, fromm und frei ging es dann wieder an den Strand, wo wir den Abend im Hellen bis ca. 1 Uhr ausklingen ließen. Es ist schon Wahnsinn, wie hell es die ganze Nacht durch ist. Wenn es tagsüber regnet und nachts nicht, dann gibt es gefühlt keinen Unterschied in der Helligkeit. Schlafen konnten wir trotzdem gut. Das hervorragende Dachzelt von Dare to be Different, Schlafmasken und zwei, drei Bier machten es möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .