Tag 11 – Ruhetag in St. Petersburg

Heute wurde erst einmal ausgeschlafen und ausgiebig geduscht. Wahnsinn, wie sehr ich mich über das frische Wasser aus dem Hahn freute und war zugleich extrem dankbar. Denn nicht jeder Mensch hat dieses Glück, sicher an sauberes Trinkwasser zu kommen.

Anschließend gingen wir zu einem Waschsalon. Der Salon war wirklich cool! Es war eine Mischung aus einer Bar und Waschsalon. Während wir im vorderen Bereich zu geilen Sandwiches und Getränke unseren Blog aktualisierten, schleuderten im hinteren Bereich die Maschinen. Wir packten unsere Wäsche in die Maschine und machten uns mit unseren Fan-IDs auf dem Weg zum Ticketcenter. Der Besitzer des Waschsalons erklärte sich dazu bereit unsere Wäsche im Anschluss in den Trockner zu räumen. Sehr freundlich.

Bekommen wir noch WM Tickets für das Spiel in St. Petersburg?

Während wir mit Bus und Tram zum Ticketcenter fuhren, versuchte Ben in sämtlichen Foren an Tickets für das WM-Spiel Argentinien gegen Nigeria zu kommen. Tatsächlich konnte Ben über den Kumpel eines Kumpels ein Ticket ergattern – aber leider nur eins. Unsere letzte Hoffnung war somit wirklich das Ticketcenter. Dort angekommen wurden wir leider enttäuscht. Es gab keine Tickets mehr. So ging es für uns zu Fuß am bereits bekannten Zenit-Stadion vorbei und anschließend mit der Metro wieder in Richtung Waschsalon. Die Metro in St. Petersburg ist wirklich beeindruckend. So gibt es einige sehr sehenswerte Stationen aus Marmor und mit großen Kronleuchtern. 

Ein getrennter Abend in St. Petersburg.

Leider konnte Ben ja kein zweitens Ticket mehr ergattern. Für mich war sofort klar, dass somit Ben das eine Ticket nutzen sollte. So ging Ben ins neu gebaute WM Stadion in St. Petersburg und ich schloss mich dem VRNS Team an. Nochmal ein Dankeschön an Jule und Karsten, dass ihr mich so lieb aufgenommen habt. 😊

Wir machten eine ca. 1 1/2 stündige Sightseeing-Bootstour auf russisch. 😂🙈 Es hat dennoch Spaß gemacht und wenn alle etwas fotografierten taten wir es ihnen gleich, denn dann musste es etwas wichtiges sein. 

Anschließend ging es über den bekannten Nevskiy Prospekt in eine Kneipe. Feuchtfröhlich ließen wir den Abend ausklingen während Ben und die anderen Teams später dazu stießen.

Zu St. Petersburg muss ich noch etwas ergänzen: Ben und ich waren bereits vor einigen Jahren in St. Petersburg als der BVB dort zu Gast war. Dort hatten wir einige Tage vor Ort und uns die Stadt genauer angesehen. Deshalb waren wir nicht traurig darüber, dass wir so wenig Zeit damit verbrachten die Stadt zu besichtigen. Dafür konnten wir anderen Teams ein paar Tipps geben, was sehenswert ist.

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