Tag 0 – Anreise und Dachzelt

Der Baltic Sea Circle 2018 startet eigentlich erst morgen zischen 12 und 14 Uhr am Fischmarkt in Hamburg. Aber irgendwie und vor allem irgendwann müssen wir dort ja hin kommen. Deshalb ging es bereits am heutigen Freitag in die Hansestatt. Bevor wir dort aber zu Gast bei meiner Schwester sein konnten, gab es noch einiges zu tun. 

Erst ein Mal mussten wir das Auto packen. Aber bevor wir das machen konnten, mussten natürlich die Kisten gefüllt werden, damit wir zumindest ein bisschen Ordnung haben werden in den nächsten 16 Tagen. Außerdem mussten wir noch ein paar Dinge einkaufen, die wir zuvor vergessen hatten zu besorgen: Wasser, Müsliriegel und Bier zum Beispiel. Nachdem alle Einkäufe getätigt, das Auto gepackt und nochmal überprüft wurden, ob wir auch nichts vergessen haben, konnte es dann aber doch endlich (mit etwas Verspätung) los gehen. Aber nicht, ohne noch einen kurzen Umweg in Dortmund einzulegen, um unseren Haustürschlüssel an eine sehr gute Freundin von uns zu gegeben, die sich um unsere Blumen und die Post kümmern wird. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal, liebe Caro!

Dachzeltchaos

Doch dann ging es endlich los. Mit Vollgas nach Hamburg – wir mussten ja schließlich noch unser Dachzelt holen. Aber halt! Mit Vollgas? Nicht am Freitagmittag/-nachmittag auf der A1… So standen wir insgesamt über zwei Stunden im Stau, sodass wir, auch bedingt durch unser spätes Loskommen, erst um ca. 20:30 Uhr in Elmshorn bei Sören Eikermann von Dachzelte Nord in Elmshorn ankamen. Sorry nochmal dafür.

Geplant war eigentlich, dass wir den Prototypen eines Hartschalen-Dachzelts, das Sören selbst entwickelt hat, mit auf unsere Tour nehmen. Im Gespräch kristallisierte sich für uns allerdings heraus, dass ein Soft-Tent zum Aufklappen vielleicht doch geschickter sein könnte, da wir dann zusätzlich im Falle schlechten Wetters auch noch einen zusätzlichen Regenschutz hätten. Zum Glück hat Sören als Vertrieb von Dachzelten der Marke „Dare to be different“ auch noch einige solcher Zelte auf Lager. Eines davon gab er uns (vorerst) zur Miete mit. Er half uns noch bei der Montage und erzählte uns auch noch einige interessante Geschichten. Außerdem gab er uns viele wertvolle Tipps im Umgang mit dem Dachzelt. So kam es, dass wir erst gegen 23:30 Uhr endlich soweit waren, dass wir los fahren und Sören in den wohlverdienten Feierabend gehen lassen konnten. Ganz dickes Lob und Danke nochmal an dich für den überragenden Service!

Völlig begeistert vom tollen Erlebnis bei Sören, machten wir uns auf die letzten 30 km zu meiner Schwester nach Hamburg. Dort angekommen, holten wir uns noch eben bei einer amerikanischen Burgerkette etwas zu essen (außer ein paar Scheiben Toast hatten wir den ganzen Tag nichts gegessen). Nach dem mitternächtlichen Snack, vielen wir erschöpft aber voller Vorfreude ins Bett.

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